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Brennpunkt Frankfurt

Wir haben die Stadt Frankfurt auf dem Herzen und wollen uns in besonderer Weise der Not der Menschen in der Frankfurter Meile widmen.

Die Frankfurter Meile erstreckt sich im wesentlichen auf den Bereich der Elbestraße, Moselstraße und Taunusstraße.

In diesem Rotlichtmilieu ist auch das Glückspiel, die Drogensucht und die Armut zu Hause.

 

Das Ausmaß der katastrophalen Zustände vor Ort ist schwer zu erfassen, wenn man es nicht selbst gesehen und erlebt hat. Die direkt angrenzenden Wolkenkratzer der Banken Frankfurts, lassen die Meile in einem paradoxen und traurigen Licht erscheinen.

Menschen liegen im Drogenrausch mitten auf dem Bürgersteig und die Passanten und Partygänger steigen gelassen darüber hinweg. Es scheint, als wäre dies eine alltägliche Normalität.

An jeder Ecke werden offen Drogen verkauft und konsumiert. Eine Vielzahl von Prostituierten mit leeren Gesichtern bieten ihre Dienste an.

 

Haltlos wird das Geld der Partygänger,  Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, in die Clubs und Spielotheken getragen. Für eine gewisse Zeit, scheint so etwas wie "Leben" in die Meile zu gelangen, doch Menschen wie Marcel wissen es besser: "Dies ist die Hölle, ein Ort wo der Teufel die Menschen zerstört. Schau dich doch um was hier abgeht, hier kommt keiner mehr raus, wenn er hier gelandet ist."

 

Marcel ist selber drogensüchtig. Seitdem er 14 Jahre alt ist konsumiert er Heroin. Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt wurde er obdachlos und landete schließlich in der Meile.

Marcel ist jetzt 31 Jahre alt, sein Schicksal ist eines von vielen, welches das Bild der Frankfurter Meile prägt.

Zahlen und Fakten:

 

  • 2.200 Obdachlose
  • ca. 30 Drogentote pro Jahr
  • 1.600 Zwangsprostituierte                                     

Was wir machen

Wir verteilen mit einem großen Bollerwagen belegte Brötchen, Kaffee und Wasser. Darüber hinaus leisten wir, wenn nötig, medizinische Hilfe. So halten wir den Kontakt zu den Menschen und erfahren so ihre Nöte am besten.

Unser Anliegen ist es, den Menschen die Liebe Gottes weiterzugeben, nicht nur eine gute Tat zu tun.

Wir glauben, dass jeder Mensch wertvoll ist, dass er kein Unfall oder Zufall ist, sondern dass Gott einen Plan für unser Leben hat.

 

Wir glauben, dass das Projekt „Haus der Hoffnung“ eine wichtige Lücke füllt und eine gute Versorgung der Bedürftigen bereitstellt. Wir wollen bewusst ins Zentrum der Armut, um so viele Menschen wie möglich versorgen zu können, und um eine gute zentrale Anlaufstelle für Hilfe bieten zu können.

 

Helfen auch Sie, dieses Projekt zu realisieren und investieren Sie in diese Missionsarbeit!